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Studien

 

Randomized Controlled Trial of Pulsating Cupping (Pneumatic Pulsation Therapy) for Chronic Neck Pain


Holger Cramer (a), Romy Lauche (a), Claudia Hohmann (a), Kyung-Eun Choi (a), Thomas Rampp (a), Frauke Musial (a,b), Jost Langhorst (a), Gustav Dobos (a)

(a) Chair of Complementary and Integrative Medicine, University of Duisburg-Essen, Germany
(b) The National Research Center in Complementary and Alternative Medicine (NAFKAM), Department of Community Medicine Faculty of Health Science, University of Tromsø, Norway

 

Zusammenfassung

 

Hintergrund: Schröpfen und Massage haben sich als wirksam in der Behandlung chronischer Nackenschmerzen erwiesen. In dieser Studie wurde die Effektivität der Pneumatischen Pulsationstherapie, die als Kombination beider Verfahren betrachtet wird, im Vergleich zur Standardtherapie bei chronischen Nackenschmerzen untersucht.

 

Methoden: 50 Patienten (79,15% weiblich; 46,17 ± 12,21 Jahre) mit chronischen unspezifischen Nackenschmerzen wurden in eine Behandlungsgruppe (BG; n = 25) und eine Kontrollgruppe (KG; n = 25) randomisiert. BGPatienten wurden in einem Zeitraum von 2 Wochen insgesamt fünfmal mit Pneumatischer Pulsationstherapie, einer Kombination aus pulsierender Schröpfkopfmassage und pulsierendem Schröpfen, behandelt. Die Pulsation wurde mit Hilfe eines medizinischen Gerätes erzeugt. Hauptzielkriterium war Schmerzintensität, die mit Hilfe eines Schmerztagebuchs (numerische Rating-Skala) erfasst wurde. Nebenzielparameter waren funktionelle Einschränkungen (NDI), Lebensqualität (SF-36) und Bewegungsschmerz. Im schmerzhaften Bereich wurden sensorische Messungen, inklusive der Erfassung der Druckschmerzschwelle, durchgeführt.

 

Ergebnisse: Nach der Intervention fanden sich signifikante Gruppenunterschiede bezüglich Schmerzintensität (vor Intervention: 4,12 ± 1,45 in der BG und 4,20 ± 1,57 in der KG; nach Intervention: 2,72 ± 1,62 in der BG und 4,44 ± 1,96 in der KG; Kovarianzanalyse: p = 0,001), NDI (vor Intervention: 25,92 ± 8,23 und 29,83; nach Intervention: 20,44 ± 10,17 und 28,83; p = 0,025) und körperbezogener Lebensqualität (vor Intervention: 43,85 ± 7,65 und 41,66 ± 7,09; nach Intervention: 47,60 ± 7,93 und 40,49 ± 8,03; p = 0,002). Weitere signifikante Gruppenunterschiede traten beim Bewegungsschmerz (p = 0,004) und der Druckschmerzschwelle (p = 0,002) auf, ein Zeichen für eine verringerte Hyperalgesie. Schwere unerwünschte Ereignisse traten nicht auf.

 

Schlussfolgerung: Pneumatische Pulsationstherapie scheint eine sichere und effektive Methode zur Behandlung chronischer Nackenschmerzen darzustellen.

 

Zukünftige Studien sollten etwaige Langzeitwirkungen untersuchen.

 

Laden Sie hier die Original-Studie herunter. (PDF 1,06 MB)